20.11.2012
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Rohstoffriesen
Aktionäre von Glencore und Xstrata besiegeln Fusion

Rohstoffgeschäft:  Glencore und Xstrata künftig gmeinsam
AFP/BHP Billiton

Rohstoffgeschäft: Glencore und Xstrata künftig gmeinsam

Nach monatelangen Verhandlungen steht der Rohstoffkonzern Glencore kurz vor der Übernahme seines Konkurrenten Xstrata. Die Aktionäre beider Unternehmen stimmten am Dienstag dem Kauf zu - lehnten aber umstrittene Bleibeprämien für Xstrata-Spitzenkräfte ab.

London/Zürich/Zug - Die Aktionäre der beiden Schweizer Rohstoffkonzerne Glencore und Xstrata haben am Dienstag mit großer Mehrheit für eine Fusion gestimmt. In Zug nahe Zürich billigten zunächst die Besitzer von Glencore mit 99,42 Prozent der Stimmen die Verschmelzung mit Xstrata. Die Eigentümer von Xstrata wiederum, versammelt in Zug und in London, befürworteten die Fusion mit 90,08 Prozent der Stimmen - lehnten aber üppige Bonuszahlungen für zahlreiche Xstrata-Manager in getrennter Abstimmung mit großer Mehrheit ab.

Die Fusion muss noch von der EU-Kommission gebilligt werden. Auch die Wettbewerbsbehörden in Südafrika und in China müssen einwilligen. Beide Länder sind die wichtigsten Märkte für die beiden Unternehmen.

Durch die Fusion soll ein neuer Rohstoffgigant mit einem Börsenwert von rund 90 Milliarden Dollar (knapp 70 Milliarden Euro) entstehen, bei dem von der Förderung über die Verarbeitung, Lagerung und den Transport bis hin zu Vermarktung und Verkauf alles in einer Hand ist. Der Name des neuen Unternehmens soll Glencore-Xstrata sein.

Die Aktionäre hatten eigentlich schon Anfang September abstimmen sollen. Einflussreiche Anteilseigner von Xstrata - angeführt vom staatlichen Fonds Qatar Holding - hatten aber Widerstand geleistet und bessere Konditionen verlangt. Sie setzten sich durch: Für jeden Anteilsschein bekommen die Xstrata-Aktionäre 3,05 Anteile von Glencore. Bei Ankündigung der Fusion im Februar waren noch 2,8 Glencore-Anteile vereinbart gewesen.

kst/afp/rtr

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