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16.11.2012
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Nahrungsergänzungsmittel
Reckitt Benckiser zieht Bayer in Bieterkrieg

Nahrungsergänzungsmittel: Reckitt Benckiser macht Bayer sein Übernahmeziel Schiff Nutrition streitig
Corbis

Nahrungsergänzungsmittel: Reckitt Benckiser macht Bayer sein Übernahmeziel Schiff Nutrition streitig

Kalte Dusche für Bayer: Der Waschmittelhersteller Reckitt Benckiser übertrumpft mit einem Gegenangebot für Schiff Nutrition die Offerte der Leverkusener deutlich. Dabei hatte Bayer bereits einen Fusionsvertrag geschlossen. Aktionäre rechnen nun mit einem Bieterkrieg.

London - Der Wasch- und Putzmittelhersteller Reckitt Benckiser spuckt Bayer in die Suppe: Am späten Donnerstagabend kündigten die Briten ein Gegenangebot für den US-Anbieter von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmitteln Schiff Nutrition an. Reckitt Chart zeigen will 42 US-Dollar je Aktie zahlen. Das Angebot der Leverkusener beläuft sich hingegen bisher nur auf 34 Dollar.

Ein Bayer-Sprecher wollte auf Anfrage zunächst keinen Kommentar abgeben. Die Schiff-Titel sprangen im nachbörslichen Handel um knapp 30 Prozent auf 44 Dollar nach oben. Aktionäre scheinen sich also auf einen Bieterkrieg zwischen den Deutschen und den Briten einzurichten.

Bayer HealthCare Chart zeigen hat bereits einen Fusionsvertrag mit Schiff geschlossen und rechnete bisher damit, dass die Übernahme bis Ende des Jahres über die Bühne geht. "Das Schiff-Geschäft stärkt unsere Präsenz und Stellung in den USA deutlich, wo mehr verschreibungsfreie Produkte und Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden als in jedem anderen Land der Welt", hatte Bayer-Chef Marijn Dekkers gesagt.

Reckitt: Kein Finanzierungsvorbehalt

Zum Produktportfolio von Schiff gehören unter anderem die Kernmarken MegaRed, Move Free und Airborne. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende Mai) mit rund 400 Mitarbeitern einen Umsatz von 259 Millionen Dollar und peilt für das laufende Jahr ein Umsatzplus von 43 bis 46 Prozent an.

Reckitt betonte, sein Angebot stehe nicht unter einem Finanzierungsvorbehalt. Man sei zuversichtlich, dass der Verwaltungsrat von Schiff den Vorschlag als "überlegen" ansehen werde. Der Vitaminhersteller sei eine ideale Ergänzung zu Reckitts neuen strategischen Schwerpunkten im Gesundheits- und Hygienegeschäft, erklärte Reckitt-Chef Rakesh Kapoor. Der abzuschließende Vertrag werde dem zwischen Schiff und Bayer ähnlich sein.

Reckitt geht davon aus, dass das Geschäft bis zum Jahresende abgeschlossen wird. Schiff stellt mit seinen rund 400 Beschäftigten Vitamine sowie Präparate zur Stärkung der Gelenke und des Immunsystems her.

wed/dpa-afx

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