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15.11.2012
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Pharmaindustrie
Merck erhöht Prognose erneut

LCD-Kristallforschung bei Merck: Der Bereich ist weiter hochlukrativ
DPA

LCD-Kristallforschung bei Merck: Der Bereich ist weiter hochlukrativ

Das Übersee-Geschäft brummt, die Flüssigkristallsparte bleibt lukrativ:  Merck spürt noch nichts von wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Der Pharma- und Chemiekonzern hat seine Umsatzprognose erneut erhöht. Investoren reagieren erfreut. Doch eine Altlast drückt noch.

Darmstadt - Der Dax-Konzern Merck hat dank der starken Nachfrage aus den USA und den lukrativen Flüssigkristallen erneut mit einem starken operativen Ergebnis überrascht. Für kräftigen Rückenwind sorgten zudem der starke US-Dollar und die jüngste Preissteigerung in den USA beim umsatzstärksten Medikament Rebif.

Unternehmenschef Karl-Ludwig Kley sieht den Pharma- und Chemiekonzern trotz der wirtschaftlich schwierigen Zeiten operativ gut unterwegs. Nach weiteren Erfolgen aus dem Sparprogramm zeigte er sich am Donnerstag zuversichtlicher und erhöhte die bereits im Sommer angehobene Umsatzprognose für 2012.

Nach einem überraschend guten zweiten Quartal haben sich die Hessen nun auch im dritten Jahresviertel gut geschlagen: Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte von Juli bis September um rund 16 Prozent auf 754 Millionen Euro. Damit übertraf der Dax-Konzern die Erwartungen des Marktes. Organisch überraschten die Hessen vor allem im Pharmageschäft mit hohen Wachstumsraten.

Aktienkurs steigt deutlich

Analyst Peter Spengler von der DZ Bank sprach von einem exzellent ausgefallenen Zahlenwerk für das dritte Quartal, das die Erwartungen übertroffen habe. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Merck-Aktien Chart zeigen legten gegen den Trend um ein gutes Prozent zu und zählte am Morgen zu den Gewinnern im deutschen Leitindex Dax Chart zeigen.

Für 2012 stellt Merck-Chef Kley nun einen Gesamtumsatz von 10,9 bis 11,0 Milliarden Euro in Aussicht. Bisher wurden rund 10,7 Milliarden angepeilt. Beim Ergebnis vor Sondereinflüssen (Ebitda) rechnen die Hessen mit 2,90 bis 2,95 Milliarden Euro nach zuvor 2,85 bis 2,95 Milliarden Euro bisher.

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