Mittwoch, 19. September 2018

Miese Auftragslage Gewinneinbruch bei Voith

Schiffsantriebe von Voith: Die Aufträge sind im Geschäftsjahr 2011/12 um 12 Prozent eingebrochen

Der Anlagenbauer litt im vergangenen Geschäftsjahr unter schrumpfenden Auftragseingängen. Vor allem im größten Unternehmensbereich, der Papiermaschinenherstellung kriselt es. Nach Informationen von manager magazin ist der Gewinn deshalb um 50 Prozent eingebrochen.

Hamburg - Beim Anlagenbauer Voith ist im Geschäftsjahr 2011/2012 (Ende: 30. September) der Gewinn eingebrochen. Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 19. Oktober) berichtet, hat sich der Jahresüberschuss des Heidenheimer Konzerns von 200 auf 100 Millionen Euro halbiert.

Der Umsatz blieb mit 5,6 Milliarden Euro nahezu konstant, der Auftragseingang schrumpfte um 12 Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 40.692 auf über 42.000. Die Angaben entstammen einem "Gesellschafterbrief", mit dem Firmenchef Hubert Lienhard die Voith-Eigentümer informierte.

Ursache des schlechten Geschäftsverlaufs ist der Nachfragerückgang im größten Unternehmensbereich von Voith, der Papiermaschinenherstellung. Voith muss in der Sparte Kapazitäten reduzieren und 670 Arbeitsplätze streichen. Die Kosten der zweijährigen Restrukturierung belaufen sich auf 80 Millionen Euro.

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