Mittwoch, 1. Juli 2015

Chemie Akzo Nobel muss Milliarden abschreiben

Firmenzentrale in Amsterdam: Akzo Nobel will mit einem Sparprogramm gegensteuern

Der weltgrößte Farbenhersteller Akzo Nobel hat wegen hoher Abschreibungen im Farbengeschäft einen Milliardenverlust im dritten Quartal verbucht. Der zuständige Manager wurde entlassen.

Amsterdam - Der BASF-Konkurrent Akzo Nobel schreibt 2,5 Milliarden Euro auf sein Farbengeschäft ab. Als Grund gab der niederländische Chemiekonzern Sorgen über die Entwicklung der Farbenmärkte in Europa an. Der für diese Sparte zuständige Manager Leif Darner werde den Verwaltungsrat im April nächsten Jahres verlassen. Conrad Keijzer soll ihn ersetzen.

Im dritten Quartal fiel daher ein Verlust von 2,38 Milliarden Euro an. Beim Umsatz erfüllte der Hersteller von Dulux-Wandfarben und Schönox-Spachtelmassen mit 4,28 Milliarden Euro die Erwartungen der Analysten.

Mit dem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 540 Millionen Euro blieben die Niederländer allerdings leicht hinter der Marktprognose zurück. Akzo Börsen-Chart zeigen sehe sich auf gutem Weg, bis Jahresende das Ebitda mit dem laufenden Sparprogramm um 200 Millionen Euro zu verbessern.

mahi/dpa/rtr

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