Erlangen - Betroffen sind die Standorte Erlangen, Offenbach, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Berlin, teilte Siemens mit. Der Stellenabbau solle sozialverträglich erfolgen. Das Management sei mit den Arbeitnehmervertretern im Gespräch, freiwillige Lösungen würden gesucht.
Der von dem Stellenabbau betroffene Bereich Energie stellt unter anderem Windturbinen, Versorgungssysteme für Ölplattformen sowie komplette Kraftwerke her. Grund des Stellenabbaus seien der Einbruch des Geschäfts mit Dampfturbinen für Kohlekraftwerke, der Ausstieg aus dem Atomkraftwerksgeschäft und die Iran-Sanktionen. Die 1100 Arbeitsplätze sollen schon bis September weg sein.
Siemens
hatte im vergangenen Monat ein umfassendes Sparprogramm angekündigt, um inmitten der Wirtschaftskrise seine Gewinnspannen erhöhen zu können. In den kommenden zwei Jahren will Vorstandschef Peter Löscher sechs Milliarden Euro an Kosten reduzieren. Dazu will er unprofitable Geschäftsfelder abstoßen, Standorte zusammenlegen und auch Stellen streichen. Den Umfang des Jobabbaus hatte Siemens im November zunächst offen gelassen.
mg/dpa-afx/rtr
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