Mergers & Acquisitionsmanager magazin RSS  - Mergers & Acquisitions


06.02.2012
Twitter GooglePlus Facebook

Details verhandelt

Glencore und Xstrata sind sich offenbar einig

Glencore-Zentrale Zürich: Der Konzern müsste für Xstrata rund 30 Milliarden Franken hinblättern
REUTERS

Glencore-Zentrale Zürich: Der Konzern müsste für Xstrata rund 30 Milliarden Franken hinblättern

Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore und der Bergbaukonzern Xstrata sind sich offenbar über ihre Fusion einig. Womöglich bereits am Dienstag wollen sie über den Zusammenschluss informieren, heißt es. Es wäre die größte Transaktion in der Branche seit Rio Tinto den Aluminiumproduzenten Alcan kaufte.

London - Der weltgrößte Rohstoffhändler Glencore wird dem Bergbau-Unternehmen Xstrata Chart zeigen einem Medienbericht zufolge die Fusion mit einem Aufpreis schmackhaft machen. Glencore biete einen Aufschlag von 8 Prozent auf den Aktienkurs von Xstrata, den der Konzern vor Bekanntwerden der Fusionsverhandlungen hatte, berichtet die "Financial Times".

Beide Konzerne drücken bei ihrem milliardenschweren Fusionsplan aufs Tempo. Ein Zusammenschluss könnte bereits am Dienstag bekanntgegeben werden, hatten am Sonntag mit dem Vorhaben vertraute Personen erklärt. Führende Vertreter beider Unternehmen hätten am Wochenende nur noch Details ausgearbeitet. Eine grundlegende Einigung auf die Managementstruktur des neuen Konzerns sei bereits erzielt worden, hieß es weiter. Xstrata solle die Mehrheit der Sitze im Führungsgremium erhalten.

Der weltweit viertgrößte Bergbaukonzern will am Dienstag seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorstellen.

Xstrata hatte am Donnerstag Gespräche mit Glencore über einen Zusammenschluss durch einen Aktientausch bestätigt, mit dem ein gut 70 Milliarden Schweizer Franken schwerer Konzern entstehen würde. Glencore hält bereits einen kontrollierenden Anteil an Xstrata von 34 Prozent.

Spekulationen über eine Fusion der beiden in der Schweiz ansässigen Konzerne gibt es schon länger, vor allem nach dem Börsengang von Glencore im vergangenen Mai, der das bisher größte Debüt an der Londoner Börse war.

Wenn Glencore alle restlichen Xstrata-Aktien zum aktuellen Marktpreis kaufen würde, müsste der Konzern mehr als 30 Milliarden Franken hinlegen - es wäre damit die größte Transaktion in der Branche, seit Rio Tinto Chart zeigen den Aluminiumproduzenten Alcan Chart zeigen im Jahr 2007 kaufte.

rei/dpa-afx/reuters

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Verpatzte Förderung
Desaster um Cluster-Republik Deutschland
Frankreichs Managertraum
Modèle allemand einfach herbeifusionieren
Call-Center betroffen
T-Mobile USA streicht 1900 Stellen
Streit um Patente
Amatech-Gründer will Schadensersatz von Smartrac

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH



Hintergründe, Artikel, Fakten

finden Sie auf den Themenseiten zu ...










Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken