Freitag, 22. März 2019

Who-is-Who im Cannabis-Markt Diese Cannabis-Konzerne sollten Sie kennen

Cannabis-Blatt: Eine Branche zwischen Hoffnung und Hype

Cannabis ist eines der Geschäftsfelder, das - selbst ohne dessen Konsum - aktuell die Phantasie vieler Anleger und Industrievertreter anregt. Sowohl in derGetränke- als auch in der Tabakindustrie sehen viele in dem Geschäft mit den legal Highs einen möglichen Megatrend. Nachdem so mancher CEO das Geschäft mit Craft-Bier, Wellness-Getränken oder auch mit E-Zigaretten lange unterschätzt hatte, will nun jeder beim Cannabis-Hype dabei sein.

In einigen Branchen hat ein regelrechtes "Reise nach Jerusalem-Spiel" eingesetzt, wie die Zeitschrift "Forbes" es nennt. Um angesichts der noch recht überschaubaren Zahl möglicher Übernahmekandidaten nicht leer auszugehen, sichert sich ein Konzern nach dem anderen Zugriff auf führende Unternehmen der Cannabis-Branche.

Und auch in Deutschland ist der Cannabis-Trend angekommen. Was sich schon dadurch zeigt, dass sich auch Kreditech-Gründer Sebastian Diemer mit einer Neugründung in den Cannabis-Markt stürzt (während das einst von ihm gegründete Fintech schwere Zeiten durchlebt). Diemer versucht, sich mit dem Unternehmen Farmako als Großhändler für medizinisches Cannabis zu etablieren.

Bislang ist die Zahl der Unternehmen, die tatächlich international oder regional in großem Stil Cannabis produzieren, noch recht übersichtlich. Und deren Aktien, so sie an der Börse notiert sind, sehr volatil: Binnen kurzer Zeit hat sich der Börsenwert vieler wichtiger Player im Markt verdoppelt - oder eben auch halbiert. manager-magazin.de stellt die größten und umworbensten Konzerne vor.

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