Donnerstag, 25. August 2016

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Einstieg in deutschen Fußballmarkt US-Marke Under Armour schnappt sich FC St. Pauli

Glorreiche Zeiten: Für einen erneuten Sieg gegen den FC Bayern bräuchte Sankt Pauli derzeit göttliche Hilfe - und den Wiederaufstieg. Mit seinem Einstieg signalisiert der US-Ausrüster Under Armour, dass er an die Zukunft der Kiez-Kicker glaubt

Der US-Sportartikelhersteller Under Armour will ab der Saison 2016/2017 den deutschen Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ausrüsten. Ein entsprechender Sponsoringvertrag sei kurz vor dem Abschluss, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die ab Freitag (20. März) im Handel ist. Das Magazin beruft sich dabei auf Verhandlungsteilnehmer.

Der bisherige St.-Pauli-Ausrüster Hummel hatte sein Gebot zuletzt zwar erheblich aufgebessert, konnte sich aber nicht gegen Under Armour durchsetzen.

Der US-Sportkonzern begreift sein Engagement bei St. Pauli als Einstieg in den deutschen Fußballmarkt. Darüber hinaus will Under Armour in den kommenden Jahren auch Ausrüsterverträge mit Erstligisten abschließen. Oben auf der Wunschliste steht Borussia Mönchengladbach. Aber auch erste Kontakte zum FC Schalke 04 hat es nach Informationen von manager magazin gegeben.

Under-Armour-Gründer Kevin Plank hatte bereits vergangenes Jahr gegenüber manager magazin angekündigt, einen Bundesligisten unter Vertrag nehmen zu wollen. In der Bundesliga hat der US-Konzern schon Erfahrung. Von 2008 an rüstete Under Armour Hannover 96 aus, ließ den Vertrag aber nach drei Jahren auslaufen - was Plank heute bereut.

Werben mit Stars: Under-Armour-Chef Kevin Plank beschreibt seine Strategie

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