Dienstag, 19. März 2019

Rivale von Adidas und Nike Under Armour macht dank Umbau mehr Gewinn - Aktie springt

Under Armour: Der Sankt-Pauli-Sponsor arbeitet sich aus der Krise
Under Armour
Under Armour: Der Sankt-Pauli-Sponsor arbeitet sich aus der Krise

Der durch zu schnelles Wachstum in die Krise gestürzte Sportartikelhersteller Under Armour arbeitet sich wieder nach oben. Der Gewinn des Adidas - und Nike -Rivalen stieg von Juli bis September von 54,2 Millionen auf 75,3 Millionen US-Dollar, wie der Konzern aus Baltimore am Dienstag mitteilte. Das dritte Quartal zeige, dass der Konzern mit seiner Transformation auf Kurs sei, sagte Firmenchef Kevin Planck. Die Aktie legte daraufhin um mehr als 10 Prozent zu.

Die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr hob Under Armour an. Je Aktie will der Konzern nun 0,19 bis 0,22 Dollar als bereinigten Gewinn ausweisen. Bislang hatte Under Armour jeweils 3 Cent weniger auf dem Zettel gehabt. Die Kosten für den Konzernumbau sind bei dieser Prognose ausgeklammert. Inklusive dieser wird im Gesamtjahr vermutlich 50 bis 55 Millionen Dollar operativer Verlust anfallen.

Der Umsatz legte im dritten Quartal um 2 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar zu. Allerdings stammte das Wachstum allein aus dem Ausland. Auch im wichtigen Segment Schuhe trat der Konzern auf der Stelle. Hauptabsatzregion ist für Under Armour weiterhin Nordamerika. Hier gingen die Umsätze allerdings im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar zurück.

la/dpa/reuters

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