Mittwoch, 12. Dezember 2018

Möbelkonzern in der Krise Steinhoff verschiebt Bilanzvorlage

Krisenkonzern Steinhoff verschiebt die Vorlage seiner Bilanz

Der krisengeschüttelte Möbelhändler Steinhoff verschiebt die Vorlage seiner testierten Bilanz erneut. Das in der Sanierung steckende Unternehmen teilte mit, dass es die testierten Geschäftsberichte für 2017 und 2018 nun erst bis Mitte April vorlegen will.

Als Grund gab Steinhoff Verzögerungen im Prüfungsprozess an, dadurch sei es nicht möglich wie geplant Ende Januar zu veröffentlichen. Die Untersuchungen der Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) seien voraussichtlich Ende Februar abgeschlossen.


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Seit dem Bekanntwerden finanzieller Unregelmäßigkeiten im Dezember 2017 hat die Steinhoff-Aktie einen rasanten Absturz erlebt. Das hochverschuldete Unternehmen hat bereits Vermögenswerte in Milliardenhöhe abgeschrieben. Zu Steinhoff gehören mehr als 40 Marken, darunter Conforama, Mattress Firm und Poundland. Von der deutschen Billigmöbelkette Poco und den österreichischen Möbelhäusern Kika und Leiner hat sich Steinhoff schon getrennt. Sie gingen an den Karstadt/Kaufhof-Eigner René Benko.

rtr/dpa/akn

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