Sonntag, 21. Oktober 2018

Nach Diskriminierungs-Vorwürfen Starbucks schließt 8000 Filialen für einen Tag

Starbucks-Filiale in London
Getty Images
Starbucks-Filiale in London

Nach Diskriminierungs-Vorwürfen startet die US-Cafékette Starbucks eine große interne Aufklärungskampagne gegen Voreingenommenheit. Das Unternehmen will ihr Personal nach eigenen Angaben stärker für ethnische Diskriminierungen sensibilisieren und schließt dafür vorübergehend 8000 Niederlassungen in den USA.

Die Aktion solle am Nachmittag des 29. Mai stattfinden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Demnach werden 175.000 Mitarbeiter geschult, wie sie Diskriminierung in den Läden verhindern können.

Hintergrund ist die Festnahme von zwei Schwarzen in einer Starbucks-Niederlassung in Philadelphia in der vergangenen Woche. Das Personal warf ihnen nach Polizeiangaben Störung und unbefugtes Betreten vor, weil sie keine Bestellung aufgaben.

Die beiden hätten angegeben, auf einen Freund zu warten. Danach wurden Vorwürfe laut, die Anzeige und die Festnahmen seien nur wegen der Hautfarbe der Betroffenen erfolgt. Konzernchef Kevin Johnson bat schließlich öffentlich um Entschuldigung.

nis/rtr

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