Sonntag, 4. Dezember 2016

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Sport-Business Under Armour will Bundesligisten ausrüsten

Under Armour: Rambo in Rüstung
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Carlos Serrao / Under Armour

Under Armour macht Ernst beim Einstieg in die Fußball-Bundesliga: Laut Informationen des manager magazins steht der Hersteller in Kontakt mit Borussia Mönchengladbach und Schalke 04. Auch mit einem Zweitligisten gibt es erste Gespräche.

Hamburg - Die US-Sportmarke Under Armour will Ausrüsterverträge mit Fußball-Bundesligisten abschließen. Das berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe und beruft sich dabei auf Branchenkenner.

Verantwortliche des Konzerns haben bereits Kontakt zu Vertretern des Erstligavereins Borussia Mönchengladbach aufgenommen. Auch mit Managern von Schalke 04 soll es erste Gespräche gegeben haben. Darüber hinaus bemüht sich Under Armour offenbar um einen Ausrüsterdeal mit dem Zweitligisten FC St. Pauli. Konkrete Verhandlungen wollte Under Armour nicht bestätigen.

Vorstandschef Kevin Plank hatte bereits Ende Oktober gegenüber manager magazin Interesse an Topklubs aus Deutschland signalisiert. "Wir sollten auch in der Bundesliga vertreten sein", sagte der Topmanager, "und wir werden das richtige Team finden." In der englischen Premier League hat Under Armour bereits Tottenham Hotspur unter Vertrag.

Sowohl Mönchengladbach als auch Schalke sind noch bis 2018 an ihre derzeitigen Ausrüster Kappa und Adidas gebunden. Schneller verfügbar wäre der Zweitligaverein St. Pauli, dessen Vertrag mit dem dänischen Sportartikelhersteller Hummel bereits 2016 ausläuft.

In der Bundesliga hat der US-Konzern schon Erfahrung. Von 2008 an rüstete Under Armour Hannover 96 aus, verlängerte den Vertrag jedoch nach drei Jahren nicht mehr. Heute bereut Plank den Ausstieg: "Ich würde Hannover nicht wieder ziehen lassen."

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