Dienstag, 6. Dezember 2016

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Französischer Online-Schuhhändler Sarenza Dieser Mann will Zalando das Fürchten lehren

Sarenza: Wie das französische Zappos Zalando Kunden abjagen will
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Sarenza

Er hat die klassische französische CEO-Karriere hinter sich, war auf einer Grande Ècole, AOL-Chef in Frankreich und hat sein Geld als Wagniskapitalgeber in diverse Unternehmen investiert. Aktuell allerdings kümmert sich Sarenza-CEO und -Großaktionär Stéphane Treppoz um seine wahrscheinlich größte Wette. Dem europaweiten Angriff auf Zalando und Amazon.

Hierzulande noch relativ wenig bekannt, ist der Internet-Schuhversender Sarenza in Frankreich eine große Nummer. In Schuhen ist der Online-Pureplayer nach eigenen Angaben in Frankreich die Nummer eins . "Wir haben dort eine Markenbekanntheit von mehr als 90 Prozent", sagt Treppoz.

Doch Frankreich allein - wo Sarenza zuletzt um 25 Prozent gewachsen ist - reicht nicht mehr aus. Jedenfalls nicht, um mit Wettbewerbern wie Zalando mitzuhalten, dessen Umsatz 2015 um stattliche rund 34 Prozent zulegte. Und deshalb macht sich Sarenza nun daran, auch die anderen europäischen Länder zu erobern.

Zwar ist der Startschuss für die Expansion schon vor einigen Jahren gefallen. 2009 ging es in Großbritannien los. Mittlerweile ist Sarenza in rund 20 europäischen Länder vertreten. Doch angesichts der Schwäche in Frankreich, dessen einst dominierender Umsatzanteil zuletzt auf die Hälfte absank, bläst Sarenza nun aktiv zum Angriff auf Platzhirsche wie Zalando und Amazon Börsen-Chart zeigen.

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