Sonntag, 19. August 2018

Was die königliche Hochzeit kostet - und wer profitiert 4000 Euro für einen Blick auf den Hochzeitszug

Probeblasen: Ein "State Trumpeter" bei den Proben für die Hochzeit

Heiraten ist ein teurer Spaß - für königliche Familien gilt das noch viel mehr als für Nicht-Blaublüter. Doch der Hype, der aktuell um die am 19. Mai anstehende Hochzeit von Prinz Harry mit der Amerikanerin Meghan Markle gemacht wird, lässt viele im Pre-Brexit-geplagten Großbritannien darauf hoffen, dass das royale Fest auch einen positiven Effekt auf die Finanzen der Insel haben wird.

Hier ein Überblick, was die Sause kostet und wer dank der royalen Feierlichkeiten auf extra Einnahmen hoffen darf.

Was das Fest kosten soll

Was das royale Hochzeitsfest so kosten dürfte, hat der Online-Hochzeitsplaner Bridebook sich angeschaut und kommt dabei unter anderem auf folgende Kosten:

- alleine 90.00 Pfund (umgerechnet mehr als 100.000 Euro) werden demnach für silberüberzogene Trompeten fällig, mit denen das Ereignis verkündet werden soll.

- weitere rund 50.000 Pfund für den Holunder-Zitronen-Hochzeitskuchen von der Violet Bakery in East London

- rund 300.000 Pfund für Meghans Kleid

- 110.000 Pfund für Blumenschmuck

- alleine 35.000 Pfund für Toiletten für die Gäste.

Das Gros mit rund 30 Millionen Pfund wird laut Bridebook allerdings auf Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Hochzeit entfallen, bei der angeblich auch ein Drohnen-Zerstörer zum Einsatz kommen soll.

Ingesamt schätzen die Hochzeits-Profis die Kosten des Festes auf 32 Millionen Pfund (mehr als 36 Millionen Euro), was im Vergleich zur mehr als 100-Millionen-Pfund teuren Hochzeit von Charles und Diana ein echtes Schnäppchen wäre.

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