Samstag, 27. August 2016

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Post-Box bekommt Konkurrenz DHL-Rivalen stellen eigene Paketkästen auf

Logistik: Wie die Paketdienste versuchen, der Päckchenflut Herr zu werden
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DPA

Die Post-Tochter DHL hat es vorgemacht - jetzt darf die Konkurrenz nachziehen. Zum Jahresende wollen Hermes, DPD und GLS mit einer eigenen Paketbox an den Start gehen. Das Bundeskartellamt gab für das Konkurrenzprodukt zu den DHL-Paketkästen nun Grünes Licht.

Frühestens im Oktober soll die neue Unibox, in die gleich mehrere Lieferdienste Warensendungen deponieren dürfen sollen, bundesweit ausgerollt werden, wie ein Hermes-Sprecher manager-magazin.de erläuterte.

Details wie Aussehen oder den avisierten Preis gab es zunächst nicht. Pilotversuche in den Großräumen Hamburg, Frankfurt und Aschaffenburg laufen aktuell noch. Eine Ausweitung des Test ist in Vorbereitung. Urspünglich war der Start schon für 2014 geplant. Er musste dann - auch wegen wettbewerbsrechtlicher Fragen - aber verschoben werden.

Mit dem geplanten Start der Paketbox versuchen die Wettbewerber zum Konkurrenten DHL aufzuschließen. Dieser bietet Mietern von Einfamilienhäusern bereits seit vergangenem Jahr den Kauf oder die Anmietung eines Paketkastens an, in den DHL-Paketboten Warenlieferungen hinterlassen und Retouren abholen können. Die Miete beginnt ab 1,99 monatlich. Bei einem Kauf werden zwischen 100 und 400 Euro fällig.

Ein Service, den die Konkurrenz auch gerne anbieten will - und sich zu diesem Zweck zusammengetan hat. Anders als der DHL-Kasten soll die Unibox allerdings auch für Drittanbieter offen sein.

Wie Paketdienste versuchen, der Paketflut Herr zu werden.

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