Donnerstag, 15. November 2018

Angriff auf Kaffee-Imperium der Reimanns Coca-Cola kauft zweitgrößte Kaffeekette der Welt

Costa-Coffee-Filiale in Loughborough, Großbritannien

Kein halbes Jahr nach dem Kauf der Sandwichkette Pret a manger durch die deutsche Milliardärsfamilie Reimann wechselt eine weitere britische Kaffeemarke den Besitzer: Der US-Getränkeriese Coca-Cola Börsen-Chart zeigen zahlt 5,1 Milliarden US-Dollar (rund 4,4 Milliarden Euro) einschließlich Schulden für Costa Coffee. Das teilte der Konzern am Freitag in Atlanta mit. Laut Reuters ist Costa nach Starbucks Börsen-Chart zeigen die zweitgrößte Kaffeekette der Welt.

"Heißgetränke sind einer der wenigen Bereiche des gesamten Getränkemarktes, auf dem Coca Cola über keine weltweit bekannte Marke verfügt", sagte Coca-Cola-Chef James Quincey. Zu Coca-Cola gehört auch die Kaffeemarke Georgia. Mit dem Zukauf sichert sich der Softdrink-Produzent nach eigenen Angaben nun eine breite Basis im Kaffeegeschäft in Europa, Asien Pazifik, dem Nahen Osten und Afrika inklusive der Möglichkeit, weiter zu expandieren. Zur Marke Costa gehört auch die gleichnamige Kaffeehauskette mit knapp 4000 Filialen.

Limonadenhersteller versuchen seit längerem, Alternativen zu ihren zuckerreichen Getränken zu finden. So will der weltweite Branchenführer PepsiCo Börsen-Chart zeigen den israelischen Wassersprudler-Hersteller Sodastream übernehmen und legt dazu umgerechnet 2,8 Milliarden Euro auf den Tisch. Zudem bauen sie das Geschäft mit Säften und anderen gesünderen Getränken aus. Sie reagieren damit auf das gestiegene Gesundheitsbewusstsein vieler Verbraucher und auf staatliche Vorschriften. In Großbritannien etwa wurde eine Abgabe auf zuckerhaltige Getränke eingeführt, auch in anderen Ländern gibt es derartige Steuern. In Deutschland lehnte Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner im April einen solchen Schritt jedoch ab.

Das Kaffeegeschäft gilt als Wachstumsmarkt - angetrieben durch die steigende Popularität von kleinen Spezialkaffeeläden, die nicht bloß normalen Kaffee verkaufen, sondern Cappuccino und Latte Macchiato in verschiedenen Geschmacksrichtungen - je nach Wunsch der Kunden. Unterwegs sind die Konsumenten zudem bereit, für ihren Kaffee deutlich mehr Geld auszugeben, als in den eigenen vier Wänden. Allerdings wächst die Konkurrenz, unter anderem durch kleine unabhängige Läden. So kämpft Costa in Großbritannien beispielsweise nicht nur mit Starbucks Börsen-Chart zeigen, der weltweiten Nummer eins, deren Einzelhandelsgeschäft gerade von Nestlé Börsen-Chart zeigen übernommen wurde, sondern auch mit Caffe Nero und tausenden Kleinunternehmen um die Kunden.

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Costa gehörte zuletzt zum Konzern Whitbread. Die britische Restaurant- und Hotelkette hatte Costa im Jahr 1995 für 19 Millionen Pfund gekauft und von einem kleinen Unternehmen mit 39 Cafes zur weltweiten Nummer zwei ausgebaut. Allein in Großbritannien verfügt Costa über 2422 Filialen. Zuletzt kamen die ersten Niederlassungen in China dazu.

Whitbread Börsen-Chart zeigen will mit dem Verkaufserlös einerseits Schulden abbauen und den Pensionsfonds aufstocken. Andererseits soll die Hotelkette Premier Inn in Großbritannien und Deutschland gestärkt werden. Die Whitbread-Aktien schnellten zeitweise um 19 Prozent nach oben. Händler sagten, der Kaufpreis sei höher gewesen als erwartet.

rtr/dpa/luk/akn

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