Mittwoch, 20. März 2019

Buttermarken im Test Butterstulle lieber ohne "Kerrygold"

Butter im Test: Jede zweite Butter bekam die Note "gut"

Die Stiftung Warentest hat 30 Buttermarken getestet. Das Ergebnis: Gute Butter muss nicht viel kosten. Jede zweite Butter wurde für "gut" befunden, heißt es in der Zeitschrift "Test" (Ausgabe 04/2018). Die Experten untersuchten mildgesäuerte Butter, Süßrahm- und Sauerrahmbutter.

Den besten Platz teilen sich zwei Mildgesäuerte der Handelsklasse Deutsche Markenbutter: Edeka Gut & Günstig (1,29 Euro) und Sachsenmilch (2,39 Euro). Danach folgen Aldi Süd Milfina (1,29 Euro) und Frau Antje (2,69 Euro). Die beste Bio-Butter ist die Süßrahmbutter von Rewe Bio (2,15 Euro).

Wenn eine Molkerei Deutsche Markenbutter produzieren will, muss sie ihre Produkte regelmäßig strengen Kontrollen unterziehen. Ein Garant für Spitzenqualität ist die Bezeichnung Deutsche Markenbutter aber leider nicht, im Test gab es bei anderen Buttermarken mit diesem Siegel auch Qualitätsmängel. Zwölfmal wurde die Note "befriedigend" vergeben, zweimal auch "ausreichend".

Einmal vergaben die Tester auch die Note "mangelhaft". Die "Original Irische Süßrahm-Butter" von Kerrygold wies im Labor eine hohe Zahl an Keimen auf, was auf mangelnde Hygiene bei der Produktion schließen lässt.

Im vergangenen Herbst erreichten die Preise für Butter insgesamt Rekordhöhen. Nach kurzem Sinkflug steigen die Preise nun wieder.

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Butter ist auch deutlich teurer als Margarine, kommt dafür aber ohne viele Zusätze aus und liefert von Natur aus Mineralstoffe wie zum Beispiel Vitamin A und E

mg mit Material von dpa-tmn

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