Mittwoch, 24. Mai 2017

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August Oetker blockiert Einigung Kein Frieden im Oetker-Imperium

Machtkampf im Pudding-Clan: Der Frontverlauf im Hause Oetker
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DPA

Im Nachfolgestreit um die Spitze des Oetker-Imperiums ist ein Friedensschluss nicht in Sicht. Die Versöhnung der zerstrittenen Gesellschafter ist erneut gescheitert. Die Jüngere Oetker-Generation befürchtet nun einen dauerhaften Konflikt.

Hamburg - In ihrem Bemühen um einen Friedensschluss hat die Unternehmerfamilie Oetker einen herben Rückschlag erlitten. Wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 23. Januar) berichtet, blockierte Beiratschef August Oetker die erhoffte Einigung.

In einer Beiratssitzung am 12. Dezember sollte eigentlich Augusts Halbbruder Alfred Oetker zum stellvertretenden Beiratschef gewählt werden. Wie jetzt aus Kreisen der Familie bekannt wurde, strich der Vorsitzende August Oetker die Personalie jedoch kurzfristig von der Tagesordnung. Der Führungskonflikt im Schifffahrt- und Lebensmittelkonzern hält damit weiter an.

Seit Jahren streiten drei Familienstämme um die Frage, wer dem derzeitigen Chef Richard Oetker nachfolgen soll. Er geht Ende 2016 in den Ruhestand. Die ältere Generation lehnt Alfred Oetker als Nachfolger ab und bevorzugt einen externen Kandidaten. Als Kompromiss sollte Alfred Oetker wenigstens im Beirat einen herausgehobenen Posten bekommen. Die Lösung hatte ein hochkarätig besetztes Schiedsgericht erarbeitet.

Mitglieder des Beirats sind irritiert über das jüngste Vorgehen August Oetkers. Insbesondere Hans-Otto Schrader, Chef des Versandhändlers Otto, hatte sich für eine zügige Lösung starkgemacht. Alfred Oetker sowie seine Geschwister Carl Ferdinand und Julia sehen nach einer kurzen Tauwetterphase einen Rückfall in den Kalten Krieg der Gesellschafter.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Januar-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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