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05.02.2013
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Mobiles Bezahlen
"Physisches Geld wird verschwinden"

Von Mirjam Hecking

Zukunft des Shoppens: Zahlen mit dem Smartphone
PayPal

Zukunft des Shoppens: Zahlen mit dem Smartphone

Das Bezahlen per Smartphone gilt als Trend der Zukunft. Doch in Deutschland ist davon noch herzlich wenig zu spüren. Paypal-Chef David Marcus sagt im Interview, wie wir in Zukunft zahlen werden - und wer im Wettlauf um die Kunden das Rennen machen wird.

mm: Herr Marcus, seit Jahren schon heißt es, das mobile Bezahlen stehe vor dem großen Durchbruch. Es wird getestet, gibt jede Menge Allianzen, doch auf breiter Front tut sich wenig. Wie lange wird es dauern, bis wir wirklich im Alltag mobil bezahlen?

Marcus: Es dauert immer, bis Gewohnheiten sich ändern. Es gibt immer so genannte "early adopter", die sich neue Techniken früher zu eigen machen als andere. Aber die Geschwindigkeit, mit der sich neue Technologien verbreiten, hat sich enorm beschleunigt. Nehmen sie Skype oder Twitter. Skype nutzen mittlerweile sogar Großeltern, um ihre Enkel zu sehen. Wenn Menschen einmal verstanden haben, was ihnen die neue Technologien bieten, passt sich das Kommunikationsverhalten den neuen Möglichkeiten wirklich schnell an. Und das Tempo nimmt zu. Das heißt: Es wird noch etwas dauern. Aber nicht so lange wie die meisten glauben.

mm: Wenn wir uns in zwei Jahren wieder treffen, wie werden wir zahlen?

Marcus: Das hängt davon ab, wo wir uns treffen. In zwei Jahren wird immer noch mit Karte bezahlt werden - aber eine dieser Karten wird von Paypal sein. Es wird eine Menge Dinge geben, die das Bezahlen einfacher machen werden als heutzutage. Es wird Möglichkeiten geben, mit digitalen Technologien Wartezeiten - beispielsweise auf Kellner - deutlich abzukürzen oder gar zu überspringen. Das Kaufen - online oder bei stationären Händlern - wird zusammenfließen. Immer mehr kleinere Händler werden auch Rabattzahlungen anbieten.

mm: Das mit dem Überspringen beim Bezahlen müssen Sie noch mal genauer erläutern….

Marcus: Wir glauben an ortsgebundenes Bezahlen, so genanntes "location based payment". Heute sind die meisten Händler an Breitband-Internet angebunden - ebenso wie die meisten Smartphonenutzer. Und in beiden Fällen ist es möglich, die Marktteilnehmer technisch zu orten. Kunden können Händler wissen lassen, wo sie sich befinden. Das tun sie in der Regel, wenn sie sich davon Vorteile im Einkaufsprozess oder Rabatte versprechen. Das kann zum Beispiel sein, dass man im Restaurant über das Smartphone bestellen kann oder der Händler einem bestimmte Angebote unterbreitet.

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  • Copyright:
    David Marcus ist CEO von PayPal.

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