Der schwedische Möbelgigant Ikea hat eine wichtige Hürde für seinen Start auf dem Wachstumsmarkt Indien genommen. Die Behörde zur Förderung von Auslandsinvestitionen (FIPB) habe einen entsprechenden Ikea-Antrag genehmigt, sagte ein Sprecher des indischen Handelsministeriums am Dienstag in Neu Delhi. Nun müsse das Kabinett noch den Plänen zustimmen.
Indiens sogenannter Ausschuss für ausländische Investitionen hatte zunächst den Verkauf der typisch schwedischen Fleischklößchen Köttbullar, von Spielzeug, Büchern, Stoffen und elektronischen Geräten untersagt, weil sie nicht den indischen Handelsrichtlinien entsprächen. Mit seinem Rückzieher machte er nun den Weg für Investitionen im Umfang von 1,4 Milliarden Euro frei. "Das ist eine gute Nachricht", erklärte der Handelsminister. Die indische Regierung wolle eine konstruktive Rolle bei der Anwerbung ausländischer Investitionen spielen.
Ikea begrüßte die Entscheidung. Der Konzern warte nun auf die offizielle Genehmigung der Regierung, um mit dem Bau von Ikea-Geschäften in Indien beginnen zu können. Neu Delhi hatte erst vor kurzem die Ansiedlung ausländischer Einzelhandelsketten im Land erleichtert. Ikea möchte 25 Möbelhäuser in Indien eröffnen. Waren produzieren lässt das Unternehmen schon lange in Indien.
kst/afp/dpa-afx
© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH