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04.01.2013
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Modekette
Wöhrl schluckt SinnLeffers

SinnLeffers in Duisburg: Das Unternehmen hat 22 Filialen und rund 200 Mitarbeiter
dapd

SinnLeffers in Duisburg: Das Unternehmen hat 22 Filialen und rund 200 Mitarbeiter

Übernahme im Einzelhandel: Die Modekette Wöhrl will den Konkurrenten SinnLeffers kaufen. Ein entsprechender Antrag wird vom Kartellamt geprüft. Betroffen sind 2000 Mitarbeiter.

Hagen - Die Hagener Modekette SinnLeffers mít rund 2000 Mitarbeitern steht vor einem Verkauf an den Nürnberger Modehändler Wöhrl. Das Bundeskartellamt bestätigte einen entsprechenden Antrag einer Gesellschaft aus der Wöhrl-Familie auf Zusammenschluss mit SinnLeffers. Dieser sei bereits am 27. Dezember eingegangen, sagte eine Kartellamtssprecherin. Die Frist für die Prüfung betrage einen Monat.

Für diesen Freitag hat SinnLeffers eine Pressekonferenz am Firmensitz in Hagen angekündigt. Es gehe um "Veränderungen", über die das Unternehmen berichten wolle, hieß es in der Einladung.

Das Familienunternehmen Wöhrl erzielte nach eigenen Angaben im Geschäftsjahr 2010/11 mit 2400 Mitarbeitern an 38 Standorten vor allem in Süd- und Ostdeutschland einen Umsatz von 346 Millionen Euro. SinnLeffers beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter in 22 Häusern insbesondere in Nord- und Westdeutschland. Der Jahresumsatz liegt nach Angaben des Sprechers bei gut 300 Millionen Euro.

SinnLeffers nach Insolvenz wieder mit Gewinn

SinnLeffers war 1997 durch die Fusion aus den zwei kleineren Traditions-Modehäusern Sinn und Leffers in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen entstanden. Von 2001 bis 2005 gehörte das Unternehmen zum Essener KarstadtQuelle-Konzern, bis es von der Deutschen Industrie Holding (DIH) übernommen wurde.

2008 meldete SinnLeffers eine Planinsolvenz an. Seit dem Ende des Verfahrens ist das Unternehmen mit deutlich verkleinertem Ladennetz und halbierter Mitarbeiterzahl am Markt. Die Zahl der Filialen verringerte sich von 47 auf weniger als die Hälfte. Schon im ersten Geschäftsjahr nach der Insolvenz hatte SinnLeffers nach eigenen Angaben aber wieder Gewinn erwirtschaftet.

mahi/dpa

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