Konsumgütermanager magazin RSS  - Konsumgüter

Alle Artikel und Hintergründe


18.12.2012
Twitter GooglePlus Facebook

Zukauft geplant
Milliardärs-Clan Reimann will Caribou Coffee

Kaffee: Familie Reimann auf Expansionskurs
HMC / Michael Zapf

Kaffee: Familie Reimann auf Expansionskurs

Die deutsche Milliardärsfamilie Reimann will sich weiter in das boomende Kaffeegeschäft einkaufen. Die Ludwigshafener Familien-Holding Joh. A. Benckiser bietet 340 Millionen Dollar für die börsennotierte Caribou Coffee Company aus Minneapolis.

Hamburg - Es ist ein klarere Trend: Die wohlhabene Familie Reimann hat das Kaffeegeschäft ins Visier genommen. Juli bereits für rund eine Milliarde Dollar den kalifornischen Kaffeeröster Peet's Coffee & Tea gekauft. Zudem halten sie einen Minderheitsanteil an der in Amsterdam gelisteten D.E. Master Blenders, die vom US-Konzern Sara Lee abgespalten worden war. Und jetzt kommt der nächste Deal.

Die Ludwigshafener Familien-Holding Joh. A. Benckiser bietet 340 Millionen Dollar (knapp 260 Millionen Euro) für die börsennotierte Caribou Coffee Company aus Minneapolis, wie Caribou am Montag mitteilte. Caribou hat nach eigenen Angaben 610 Filialen in 22 US-Bundesstaaten und zehn anderen Ländern.

Das Gebot für die 1992 gegründete Caribou Coffee liegt mit 16 Dollar je Aktie um 30 Prozent über dem Schlusskurs der Aktie vom Freitag. Am Montag kletterte sie an der New Yorker Börse bis auf 16,04 Dollar. Wie bei Peet's haben sich die Reimanns auch für die jüngste Übernahme mit der Holding BDT von Byron Trott verbündet, einem engen Vertrauten von Milliardär Warren Buffett. Caribou konkurriert mit den Branchenriesen Starbucks und Dunkin' Brands.

Die Familie Reimann hat ihren Reichtum mit dem Chemiekonzern Benckiser und dessen Verkauf an die heutige britische Reckitt Benckiser erworben. An dem Hersteller von Calgon-Entkalker, Kukident-Zahnprothesenreiniger und Durex-Kondomen hält sie noch einen Minderheitsanteil. Ihr gehören auch die Schuhhersteller Bally und Jimmy Choo sowie die Parfümfirma Coty aus den USA. An der elf Milliarden Dollar schweren Übernahme des Kosmetikkonzerns Avon war die Familie im Frühjahr gescheitert.

kst/rtr

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Jahreszahlen
Adidas enttäuscht trotz Rekordgewinn
Generationswechsel
Adidas-Chef Hainer tritt erst 2017 ab
Gewinnsprung
Beiersdorf legt kräftig zu
Vor Fußball-WM
Adidas tritt ins Sex-Fettnäpfchen

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden Tarif Handytarife:
Finden Sie den passenden Tarif