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12.12.2012
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Sportartikelhersteller
Puma-Chef Franz Koch muss gehen

Unter Druck: Puma versucht Restrukturierung - und sucht einen neuen Chef
DPA

Unter Druck: Puma versucht Restrukturierung - und sucht einen neuen Chef

Überraschender Abgang beim Sportartikelhersteller Puma: Nach dem Abschied von Jochen Zeitz als Vorsitzender des Verwaltungsrats legt auch Vorstandschef Franz Koch zum Ende März 2013 sein Amt nieder. Der Konzern hat mit einem Gewinneinbruch zu kämpfen.

Herzogenaurach - Den Abschied von Koch zum Ende März habe der Verwaltungsrat in beiderseitigem Einvernehmen beschlossen, teilte Puma Chart zeigen am Mittwoch mit. Bis zum Ausscheiden solle Koch eng mit dem neuen Verwaltungsratchef Jean-François Palus, zusammenarbeiten, "um die laufende operative Transformation des Unternehmens sicherzustellen und profitables Wachstum zu generieren", hieß es weiter.

Als Begründung führte Puma an, dass mit dem Ausscheiden des vorherigen Vorstandsvorsitzenden Jochen Zeitz von dessen jetzigem Posten als Verwaltungsratschef am 1. Dezember ein Kapitel in der Firmengeschichte zu Ende gegangen sei. "Das Unternehmen tritt jetzt in eine neue Phase seiner Unternehmensentwicklung ein und verändert angesichts dieser Herausforderungen auch seine Topmanagement-Struktur."

Puma Chart zeigen kämpft schon seit längerem mit schlechten Zahlen, im dritten Quartal brach der Überschuss um mehr als 85 Prozent auf 12,2 Millionen Euro ein. Grund waren neben der schwachen Nachfrage in Europa vor allem hohe Kosten für Sparmaßnahmen und den verschärften Konzernumbau.

Der 33 Jahre alte Franz Koch hatte die Führung von Jochen Zeitz erst im Juli 2011 übernommen.

Puma hatte im Oktober weitere Kostensenkungen für den Rest des Jahres angekündigt. In den ersten neun Monaten des Jahres ging der Gewinn von Puma um 42,8 Prozent auf 112,8 Millionen Euro zurück. "Über die Umsatz- und Gewinnentwicklung sind wir im Moment nicht erfreut", hatte Koch damals gesagt.

Koch hatte im September im Interview mit manager magazin ein langfristiges Umbauprogramm angekündigt, das der Sportartikelkonzern in den nächsten Jahren schrittweise umsetzen werde. Vor allem in der Verwaltung müssten Stellen eingespart werden, hatte Koch gesagt.

Darüber hinaus wollte er Pumas Wurzeln im Sport stärken, neue Produkttrends setzen und zugleich eine jüngere Zielgruppe ansprechen. "Unser Markenauftritt soll klarer und frischer werden", so Koch. Die ersten Ergebnisse der neuen Ausrichtung würden ab 2013 sichtbar werden.

la

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Abschied im März: Puma-Chef Franz Koch
DPA

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