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30.11.2012
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Internethandel
Escada bringt seine Mode ins Netz

Klickware: Escada-Kreation auf der Berliner Modenschau
DPA

Klickware: Escada-Kreation auf der Berliner Modenschau

Der Modekonzern Escada ist drei Jahre nach der Insolvenz wieder auf Wachstumskurs. Die Bayern wollen mit einem eigenen Internet-Shop neue Kundinnen gewinnen. Das Unternehmen sieht das Geschäft mit Mode im Netz als schwierig, aber auch als alternativlos.

München - Konzernchef Bruno Sälzer ist trotz des schwierigen Geschäfts mit Mode im Internet zuversichtlich für das neue Angebot, das im Frühjahr kommenden Jahres starten soll. "Wir versprechen uns davon, dass der Zugang zu Escada nochmals einfacher wird", sagte er der Nachrichtenagentur dpa in München.

Im Vergleich zu anderen Produkten wie Büchern oder CDs gilt der Verkauf von Mode über das Internet immer noch als mühsam, weil zahlreiche Kunden die Kleidung wieder zurückgeben, wenn sie ihnen nicht passt oder gefällt. Teilweise wird mehr als die Hälfte der bestellten Mode wieder zurückgeschickt, wodurch den Firmen hohe Kosten entstehen. Dennoch führt aus Sicht von Sälzer kein Weg mehr an diesem Vertriebsweg vorbei. Nach dem Start in Deutschland und Österreich soll das Angebot später auch auf andere Länder ausgeweitet werden.

Ein großer Vorteil ist aus Sicht von Sälzer, dass sich auch Kundinnen ungestört umsehen können, die sich in glamourösen Geschäften nicht wohl fühlen. "Es gibt keine Schwellenangst." Zudem nutze fast die Hälfte der Kundinnen das Internet, um sich vor dem Einkauf im Geschäft zu informieren. Einen nennenswerten Umsatzbeitrag erwartet Escada im kommenden Jahr aber noch nicht durch das E-Commerce-Geschäft.

Für dieses Jahr rechnet Sälzer mit einem Umsatz über dem Vorjahreswert von 300 Millionen Euro. Nach einem guten Start ins Jahr sei die zweite Jahreshälfte allerdings schlechter gelaufen als erhofft. Escada mit Sitz in Aschheim bei München galt in seinen besten Zeiten als bekannteste Damenmodemarke der Welt, musste im Sommer 2009 aber wegen hoher Verluste Insolvenz anmelden.

Die Gewinnschwelle hat das Unternehmen mit derzeit rund 2000 Beschäftigten auch unter der neuen Besitzerin Megha Mittal aus einer indischen Industriellenfamilie noch nicht erreicht. Ob es im laufenden Jahr schwarze Zahlen gebe, werde sich erst in den nächsten Wochen entscheiden, sagte Sälzer.

ak/dpa-afx

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