Samstag, 23. Juli 2016

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mm-Grafik Wie Shell mit BG den Gasmarkt aufrollt

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Der Öl- und Gasriese Shell schluckt den britischen Wettbewerber BG Group - und will damit gleich mehrere Ziele erreichen: So bekommt der Konzern Zugang zu Tiefseeölvorkommen vor Brasiliens Küste, und natürlich geht es auch um Kosteneinsparungen durch Synergien.

Vor allem aber wird Shell mit einem Schlag zum größten Gasproduzenten unter den westlichen Multis, wie die Grafik von Statista zeigt. Die tägliche Fördermenge summiert sich auf 322,8 Millionen Kubikmeter.

Dahinter kommen Exxon mit 314,3, BP mit 201 und Chevron mit 147,2 Millionen Kubikmetern. Ganz weit vorn im internationalen Vergleich liegt Gazprom mit 1,335 Milliarden Kubikmetern.

Shell hat es besonders auf das Geschäft mit Flüssiggas (LNG) abgesehen. In diesem Bereich sei das Unternehmen nun die weltweite Nummer eins, sagte Konzernchef Ben van Beurden. Die LNG-Technologie hat es ermöglicht, Erdgas weltweit zu handeln. Es wird mit riesigen Spezialtankern über die Weltmeere geschippert.

Zum Einsatz kommt es in Kraftwerken und Chemiefabriken. Zunehmend setzen aber auch Speditionen und Reedereien in Lastwagen und Schiffen auf den Treibstoff, der deutlich sauberer verbrennt als Diesel.


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