Mittwoch, 20. Februar 2019

Alternative Heiztechnik Heizen mit Eis - und acht weitere scheinbar irre Ideen

8. Teil: Heizen mit Wasserstoff

Bisher noch das Werk von Pionieren: Eine der bereits marktgängigen Brennstoffzellenheizungen

"Mirai", japanisch für "Zukunft", hat Toyota sein von einer Brennstoffzelle angetriebenes Auto genannt. Als Ding der Zukunft gilt die Technik, aus gespeichertem Wasserstoff Strom zu erzeugen, auch für Heizungen (in Japan aber längst verbreitet).

Seit August gibt es Zuschüsse der KfW für solche Aggregate. Das soll dem bisher von wenigen Anbietern mit geringen Stückzahlen geprägten Markt zum Durchbruch verhelfen - und inzwischen erweitern auch die großen Hersteller ihr Angebot entsprechend.

Als Energiequelle dient in der Regel herkömmliches Erdgas aus dem Netz, das dann in Wasserstoff umgewandelt wird, um in der Brennstoffzelle Strom zu erzeugen und zugleich Wasser zu erhitzen - die Kraft-Wärme-Kopplung, ein altbekanntes Wunderwort der Energieeffizienz.

Eine ähnliche Wirkung haben Blockheizkraftwerke, die in der Regel ebenfalls mit Gas betrieben werden und hier und da in die Keller eingezogen sind. Vor Jahren startete Volkswagen Börsen-Chart zeigen unter dem Namen Zuhause-Kraftwerk ein Großprojekt mit dem Ökostromanbieter Lichtblick, um eine klimafreundliche weitere Verwendung für seine Motoren zu verwenden. Die Allianz scheiterte - beflügelte aber immerhin die weitere Entwicklung der dezentralen, vernetzten Energieversorgung.

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