Donnerstag, 28. Juli 2016

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Windparks im Meer Siemens will Kosten für Offshore-Windstrom um 40 Prozent senken

In hoher See: Riesige Windräder und Umspannplattformen - in der Vergangenheit liefen die Kosten- und Terminpläne für solche Projekte oft aus dem Ruder

Bislang sind Windparks auf hoher See ein teures und unsicheres Unterfangen. Siemens will in wenigen Jahren den Preis für Windstrom radikal senken.

Frankfurt - Siemens will Strom aus Windparks auf dem Meer deutlich billiger machen. "Unser Ziel ist ganz klar, bis 2020 die Kosten für Strom aus Offshore-Anlagen auf weniger als zehn Cent pro Kilowattstunde zu senken", sagte Markus Tacke, Chef der Windsparte des Industriekonzerns, dem "Handelsblatt" (Montag) laut Vorabmeldung.

Das seien rund 40 Prozent weniger als heute. Sparen wolle Tacke unter anderem bei den Fundamenten und Rotorblättern sowie beim Anschluss der Windkraftanlagen. "In Kürze werden wir eine neue Lösung vorstellen, um Windparks auf dem Meer ans Stromnetz anzuschließen", kündigte Tacke an.

rei/rtr

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