Samstag, 4. Juli 2015

Energiegipfel Sechs absurde Folgen der Energiewende

Kohlekraftwerk und Windräder in Gelsenkirchen: Kohlestrom feiert ein Comeback

Heute trommelt Bundeskanzlerin Merkel die 16 Ministerpräsidenten zum Energiegipfel in Berlin zusammen. Das stockende Mammutprojekt soll wieder in Fahrt gebracht werden. Ein Überblick über die absurdesten Wirrungen der Energiewende.

Hamburg - Am heutigen Donnerstag steht im Kanzleramt der nächste Energiegipfel an. Mit den Länderchefs will Kanzlerin Angela Merkel (CDU) unter anderem über die Strompreisbremse verhandeln. Kritiker werfen der Regierung vor, das Mammutprojekt Energiewende ausgebremst zu haben. "Es gibt nicht eine Energiewende in Deutschland, sondern 16. Jedes Bundesland hat ein eigenes Konzept", sagt Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur (Dena).

Bund und Länder müssen sich nach Ansicht des Experten zwingend auf ein gemeinsames Ausbauziel für erneuerbare Energien einigen. "Die Bundesregierung hat ein Ausbauziel für regenerative Energien von 35 Prozent bis zum Jahr 2020. Die Planungen der Bundesländer ergeben zusammen 64 Prozent. Das passt vorn und hinten nicht zusammen", erklärt Kohler. Er fordert eine bundesweite Koordination des Zubaus. "In den norddeutschen Bundesländern wird die Windenergie sehr stark ausgebaut, das erforderliche Stromnetz ist aber noch gar nicht vorhanden", so Kohler.

Das Beispiel ist nur eines von vielen Absurditäten der Energiewende. Hier ein Überblick (ohne Gewähr auf Vollständigkeit):

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