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01.02.2013
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45 Milliarden Dollar Jahresgewinn
Exxon Mobil zieht Rosneft davon

Rosneft-Zentrale am Kreml: Jagd auf die Marktführer
AFP

Rosneft-Zentrale am Kreml: Jagd auf die Marktführer

Die großen Ölförderer melden durchweg satte Gewinne. Doch der russische Staatskonzern Rosneft lahmt in seinem Rennen um die Spitze. US-Platzhirsch Exxon Mobil verdiente im vierten Quartal knapp 10 Milliarden Dollar und schraubte den Jahresgewinn auf 45 Milliarden Dollar.

Irving - Ein besser laufendes Raffineriegeschäft hat dem Ölkonzern Exxon Mobil zum Jahresende die Kasse gefüllt. Dagegen warf die Förderung von Öl und Gas weniger Geld ab, auch weil die Menge rückläufig war. Das teilte die weltgrößte Aktiengesellschaft am Freitag am Firmensitz im texanischen Irving mit.

Am Ende verdiente Exxon Mobil Chart zeigen im vierten Quartal unterm Strich knapp 10 Milliarden Dollar (7,6 Milliarden Euro) und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr ging der Gewinn um 9 Prozent auf 44,9 Milliarden Dollar (knapp 35 Milliarden Euro) hoch.

Eine gestiegene Ölproduktion durch die Erschließung neuer Vorkommen sowie ein besser laufendes Raffineriegeschäft haben auch den größten heimischen Wettbewerber Chevron Chart zeigen beflügelt. Der Gewinn im Schlussquartal stieg um 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,2 Milliarden US-Dollar (5,5 Milliarden Euro).

"Chevron hat mit 2012 ein weiteres sehr starkes Jahr abgeliefert", erklärte Konzernchef John Watson am Freitag am Firmensitz im kalifornischen San Ramon. Allerdings hatte Chevron im Sommer einen Durchhänger, weshalb der Jahresgewinn leicht um 3 Prozent auf 26,2 Milliarden US-Dollar (20,4 Milliarden Euro) zurückging.

Teure Investitionen zehren Rosnefts Barmittel auf

Höhere Fördermengen und gestiegene Ölpreise führte auch der staatlich kontrollierte russische Ölkonzern Rosneft Chart zeigen an. Der Gewinn sei 2012 um 7 Prozent auf 342 Milliarden Rubel (rund 8,5 Milliarden Euro) geklettert, teilte Rosneft am Freitag mit. Der Umsatz sei um 13 Prozent auf 3,1 Billionen Rubel (77,5 Milliarden Euro) geklettert. Analysten hatten dem Konzern beim Gewinn allerdings mehr zugetraut. Die Aktien fielen an der Moskauer Börse knapp 2 Prozent. Zudem halbierten sich die Barmittel des Konzerns wegen hoher Investitionen fast auf 45 Milliarden Rubel.

Rosneft will in der ersten Jahreshälfte den 55 Milliarden Dollar schweren Zukauf der drittgrößten russischen Ölfirma TNK-BP abschließen. Damit wird Rosneft der weltgrößte Ölkonzern. Die Firma ist zwar schon der größte Ölproduzent in Russland, fördert zusammen mit TNK-BP dann aber mehr Öl und Gas als der US-Multi Exxon. In puncto Börsenwert hängt Rosneft jedoch weit zurück.

Außer Konkurrenz laufen komplett staatliche Ölkonzerne, die nicht an der Börse notiert sind. Zumindest bezogen auf die Produktionsmenge liegt Saudi Aramco uneinholbar vorn, auch die venezolanische PDVSA und die iranische Nioc sind größer als die privatwirtschaftliche Konkurrenz.

ak/dpa-afx/rtr

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