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15.01.2013
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Beteiligungsverkauf
Eon erreicht 15-Milliarden-Ziel

Der Umbau bei Eon wird vom Chef Johannes Teyssen voran getrieben
dapd

Der Umbau bei Eon wird vom Chef Johannes Teyssen voran getrieben

Der Energieversorger Eon hat mit dem Verkauf einer seiner Beteiligungen in der Slowakei frühzeitig das angestrebte Desinvestitionsziel erreicht. Das Geld soll unter anderem für Wachstumsmärkte wie die Türkei und Brasilien verwendet werden.

Düsseldorf - Deutschlands größter Energieversorger Eon verkauft seine 24.5-prozentige Beteiligung am slowakischen Energieunternehmen Slovenský Plynárenský Priemysel (SPP). Käufer sei das tschechische Energieunternehmen Energetický a Prumyslový Holding (EPH), teilte der Düsseldorfer Konzern am Dienstag mit. Der Kaufpreis betrage 1,3 Milliarden Euro.

Slovenský Plynárenský Priemysel ist ein internationales Energieunternehmen mit Sitz in Bratislava und beschäftigt rund 4000 Mitarbeiter. Die Veräußerung soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Auch nach der Abgabe von SSP bleibt Eon Chart zeigen im slowakischen Energiemarkt aktiv. Über seine Beteiligung an Západoslovenská Energetika (ZSE) versorgt der Konzern rund eine Million Kunden und betreibt ein über 35.000 Kilometer langes Stromverteilnetz.

Erst Anfang Januar hatte Eon einen Vertrag über den Verkauf von 43 Prozent des Unternehmens an den Kommunalen Energiezweckverband Thüringen (KET) für rund 900 Millionen Euro unterzeichnet.

Eon-Chef Johannes Teyssen sagte, mit dem Verkauf der SPP-Beteiligung habe der Konzern sein für Ende 2013 angestrebtes Desinvestitionsziel von 15 Milliarden Euro frühzeitig erreicht.

Investitionen in Wachstumsmärkten

Mit den Einnahmen will Teyssen unter anderem den seit längerem geplanten Einstieg des Versorgers in Wachstumsmärkten finanzieren.

So übernahm der in Deutschland unter der Atomwende leidende Konzern jüngst vom österreichischen Konkurrenten Verbund 50 Prozent der Anteile an dem türkischen Energieunternehmen Enerjisa. Bis 2020 solle Enerjisa durch den Bau neuer Kraftwerke einen Anteil am türkischen Erzeugungsmarkt von mindestens 10 Prozent erhalten, kündigte Teyssen an. Partner in dem Joint Venture ist die türkische Sabanci-Gruppe.

Eon ist in Deutschland an seine Wachstumsgrenzen gestoßen und sucht sein Heil in fernen Märkten. Auch Brasilien hat Teyssen vor rund einem Jahr ins Visier genommen.

krk/dapd/dpa

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