Dienstag, 28. April 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Schuldenabbau Iberdrola verkauft französische Windparks

Onshore-Windräder: Iberdrola will mit Verkäufen seine Bilanz verbessern

Der weltweit größte Windparkbetreiber Iberdrola trennt sich von seiner französischen Tochter IBRF. Der Erlös von mindestens 350 Millionen Euro wird dringend gebraucht, um die klamme Konzernkasse zu entlasten. Zu den Käufern gehören neben General Electric auch ein deutsches Unternehmen.

Madrid - Der spanische Energiekonzern Iberdrola verkauft den französischen Windparkbetreiber IBRF für mindestens 350 Millionen Euro. Die Tochter Iberdrola Renovables France (IBRF) werde von General Electric, EdF und der Münchener Rück übernommen, teilte Iberdrola mit. IBRF besitzt 32 Windparks in Frankreich mit einer Gesamtleistung von 321,4 Megawatt.

Der US-Mischkonzern General Electric Börsen-Chart zeigen und die Meag, eine Kapitalanlagegesellschaft der Münchener Rück und Ergo Börsen-Chart zeigen, erwerben jeweils 40 Prozent an dem Windparkbetreiber, der französische Energiekonzern EdF Börsen-Chart zeigen übernimmt die restlichen 20 Prozent. Die Käufer zahlen mindestens 350 Millionen Euro. Weitere 50 Millionen Euro werden fällig, falls bestimmte Bedingungen erfüllt werden.

Iberdrola Börsen-Chart zeigen veräußert ausschließlich Windparks auf dem Festland (Onshore), die Windparks vor der Küste (Offshore) sind von der Transaktion nicht betroffen. Der weltweit größte Windparkbetreiber trennt sich nach und nach von Bereichen, die er nicht mehr zum Kerngeschäft zählt und die die Bilanz belasten. Bis 2014 will der Konzern seinen Schuldenberg um sechs Milliarden Euro auf 26 Milliarden Euro reduzieren, um sein Investmentrating nicht zu verlieren.

mahi/rtr

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH