Energiemanager magazin RSS  - Energie

Alle Artikel und Hintergründe


12.12.2012
Twitter GooglePlus Facebook

Drastische Einschnitte
Steag muss Kraftwerksblöcke dichtmachen

Von Dietmar Student

Steag-Zentrale in Essen: Acht Kraftwerksblöcke vor dem Aus
DPA

Steag-Zentrale in Essen: Acht Kraftwerksblöcke vor dem Aus

Steag kämpft hart mit der Energiewende. Die inländischen Kraftwerke des fünftgrößten deutschen Energiekonzerns können viel seltener im Volllastbetrieb laufen als früher und sind entsprechend weniger rentabel. Bis März 2019 will die Steag deshalb acht Kraftwerksblöcke vom Netz nehmen.

Hamburg - Dem fünftgrößten deutschen Energiekonzern Steag drohen drastische Einschnitte, wie das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstag: 14. Dezember) berichtet. Der internen Mittelfristplanung zufolge, die dem Wirtschaftsblatt vorliegt, sollen bis Ende März 2019 insgesamt acht Kraftwerksblöcke vom Netz gehen.

Der Kohleverstromer leide unter einer Erosion des Kerngeschäfts. Auch, weil Großkunde RWE lukrative Stromabnahmeverträge auslaufen lasse. Die inländischen Steag- Kraftwerke, so manager magazin, seien im Durchschnitt nur noch 4260 Stunden pro Jahr im Volllastbetrieb. Bis 2015 sinke der Wert, der Unternehmensplanung zufolge, auf 3500. Zum Vergleich: Die drei ausländischen Steag-Kraftwerke sollen doppelt so lange laufen. Der Vorsteuergewinn (Ebitda) des Konzerns sacke im Jahr 2012 um knapp 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab und bliebe bis 2017 auf diesem niedrigen Niveau, berichtet manager magazin.

Die Steag-Mehrheit gehört einem Stadtwerkekonsortium, 49 Prozent ist noch im Besitz des Industriekonzerns Evonik. Für diesen Anteil, den die kommunalen Eigner auch noch übernehmen müssen, suchen sie derzeit nach einem finanzkräftigen Partner.

Zur Startseite
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • deli.cio.us
  • Pinterest

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Faule Kredite
Investoren warnen vor 550-Milliarden-Dollar-Ölblase
Eon-Umbau
"Mit dünnem Hemdchen im Sturm"
Angst vor Versorger-Pleiten
Regierung will AKW-Milliarden einsammeln, so lange sie noch kann
Vor- und Nachteile des Preisverfalls
Billiges Öl - ist doch super, oder?

© manager magazin online 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH





Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Seminarmarkt: Tanken Sie Karrierewissen Seminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug? GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?