Mittwoch, 1. April 2015

Europäischer Gerichtshof Eon muss für Siegelbruch zahlen

Finger weg: Nach einer Kartellermittlung war ein Siegel in Eon-Räumen beschädigt

Eon hat Kartellermittlungen der EU-Kommission gestört und muss 38 Millionen Euro Strafe zahlen. Das hat der Europäischen Gerichtshofs entschieden. Konkret ging es um ein gebrochenes Siegel, das an einem Eon-Büro angebracht war.

Luxemburg - Der Energieversorger Eon muss 38 Millionen Euro Strafe zahlen, weil er Kartellermittlungen der EU-Kommission gestört hat. Das entschied der Europäische Gerichtshof in Luxemburg (Rechtssache C-89/11 P).

Die Richter wiesen eine Klage des Unternehmens gegen die Geldbuße zurück. Die Brüsseler Wettbewerbshüter durchsuchten im Mai 2006 die Eon-Niederlassung in München.

Das Unternehmen Börsen-Chart zeigen stand im Verdacht, sich widerrechtlich mit Konkurrenten abgesprochen zu haben. Die Ermittler lagerten Akten in einem Raum und verschlossen ihn mit Siegeln - am nächsten Tag waren diese beschädigt.

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