Montag, 23. Oktober 2017

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mm-Entscheiderpanel Manager gegenüber Kernkraft skeptisch

Rund 70 Prozent der deutschen Führungskräfte lehnen laut einer Umfrage des manager magazins den Neubau von Atommeilern ab. Stattdessen fordert fast die Hälfte der hiesigen Manager mehr staatliche Förderung für die erneuerbaren Energien.

Hamburg - Erstaunlich viele Führungskräfte in Deutschland lehnen den Bau neuer Atomkraftwerke ab. Dies ergab eine Umfrage des manager magazins, dessen neue Ausgabe ab Freitag (23. Oktober) im Handel erhältlich ist. Rund 70 Prozent der Teilnehmer votieren gegen neue Atomkraftwerke. Lediglich 27,5 Prozent der Befragten wären mit neuen Meilern einverstanden.

Sonnenkraft statt Sondermüll: Deutschlands Führungskräfte wollen mehrheitlich eine Abkehr vom Atomstrom
[M]; DDP; mm.de
Sonnenkraft statt Sondermüll: Deutschlands Führungskräfte wollen mehrheitlich eine Abkehr vom Atomstrom
Die Einstellung gegenüber bestehenden Atomkraftwerken ist jedoch uneinheitlich: Mit rund 49 Prozent möchte knapp die Hälfte der Entscheider die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängern, wohingegen 48 Prozent der Befragten an den bestehenden Ausstiegsplänen festhalten.

Einig sind sich die Führungskräfte bei der langfristigen Ausrichtung der Energiepolitik: Die Umfrage ergab, dass fast drei Viertel der befragten Entscheider erneuerbare Energien befürworten: Die staatliche Förderung grüner Technik solle erhöht werden, gaben 45 Prozent der Manager an. 28,6 Prozent halten die derzeitige Unterstützung für angemessen, und nur jeder vierte Entscheider möchte die Förderung reduzieren.

Vom 2. bis 11. Oktober befragte manager magazin rund 500 leitende Angestellte, Selbstständige sowie Freiberufler. Die Interviewteilnehmer wurden aus einem festen Personenkreis ausgewählt - 1090 Entscheider aus verschiedenen Branchen und Regionen.

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