Von Henrik Müller und Michael O. R. Kröher
Hamburg - Das Chemieunternehmen BASF ist der Konzern in Europa, der seine gesellschaftliche Verantwortung am umfassendsten wahrnimmt. Dies ist das Ergebnis des "Good Company Ranking", das vom manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (26. Januar) erscheint, bereits zum zweiten Mal veröffentlicht wird.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel und der britisch-südafrikanische Minenkonzern Anglo American , die drei Sieger wurden heute auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos geehrt.
Das Good Company Ranking ist eine gemeinsame Initiative von manager magazin, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und der Unternehmensberatung Kirchhoff Consult. Es entsteht aus einer unabhängigen Bewertung der 120 größten Unternehmen Europas in den Bereichen Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Profitabilität. Das Ranking findet alle zwei Jahre statt. Zur Jury gehörten unter anderen der frühere Direktor des UN-Umweltprogramms Klaus Töpfer und Helmut Maucher, Ehrenpräsident von Nestlé .
Eindeutige Tendenzen gibt es indes, was die Rechtsform betrifft: Topplatzierungen nehmen ausschließlich börsennotierte Kapitalgesellschaften ein. Viele Privat- und Staatsunternehmen sind nach wie vor so intransparent, dass sie vergleichsweise schlecht abschneiden. So stehen am Ende der Tabelle zwei deutsche Familienunternehmen: die Discounter Aldi (Platz 118) und Lidl (Platz 119). Schlechter schnitt nur der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore ab.
Gute Nachbarn Die Platzierungen Die Methode "Den Kapitalismus erhalten"
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