Von Henrik Müller und Michael O. R. Kröher
Hamburg - Das Chemieunternehmen BASF
ist der Konzern in Europa, der seine gesellschaftliche Verantwortung am umfassendsten wahrnimmt. Dies ist das Ergebnis des "Good Company Ranking", das vom manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (26. Januar) erscheint, bereits zum zweiten Mal veröffentlicht wird.
Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Düsseldorfer Konsumgüterhersteller Henkel
Das Good Company Ranking ist eine gemeinsame Initiative von manager magazin, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und der Unternehmensberatung Kirchhoff Consult. Es entsteht aus einer unabhängigen Bewertung der 120 größten Unternehmen Europas in den Bereichen Mitarbeiter, Umwelt, Gesellschaft und Profitabilität. Das Ranking findet alle zwei Jahre statt. Zur Jury gehörten unter anderen der frühere Direktor des UN-Umweltprogramms Klaus Töpfer und Helmut Maucher, Ehrenpräsident von Nestlé
.
Im Vergleich mit der Rangliste des Jahres 2005 zeigen die diesjährigen Ergebnisse, dass immer mehr Unternehmen Programme zur gesellschaftlichen Verantwortung ("Corporate Social Responsibility") systematisch in ihre Strategie einbauen. Dominierten 2005 noch angelsächsische Unternehmen die Spitze der Rangliste, so findet sich heute ein breiter Mix aus Herkunftsländern und Branchen.
Eindeutige Tendenzen gibt es indes, was die Rechtsform betrifft: Topplatzierungen nehmen ausschließlich börsennotierte Kapitalgesellschaften ein. Viele Privat- und Staatsunternehmen sind nach wie vor so intransparent, dass sie vergleichsweise schlecht abschneiden. So stehen am Ende der Tabelle zwei deutsche Familienunternehmen: die Discounter Aldi (Platz 118) und Lidl (Platz 119). Schlechter schnitt nur der Schweizer Rohstoffkonzern Glencore ab.
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Heft 02/2007
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