Die Befragung: Wirtschaftsprofessor Dietmar Fink (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) und Studienleiterin Bianka Knoblach (Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung in Bonn) haben 476 Führungskräfte zur Reputation von Unternehmensberatern befragt: Vorstände und Geschäftsführer, Budgetverantwortliche sowie Projektleiter. Die Aktion lief von Februar bis Juni dieses Jahres. Die Teilnehmer kommen aus Großunternehmen mit mindestens einer Milliarde Euro Jahresumsatz.
Die Auswahl: Verglichen wurden die wichtigsten Managementberatungen Deutschlands. Um in die Studie aufgenommen zu werden, mussten die Consultants folgende Voraussetzungen erfüllen: Entweder unter den 15 umsatzstärksten als "Stratege" eingeordnet sein oder zu den Top 25 gehören und beim Pro-Kopf- Umsatz mindestens 120 Prozent des McKinsey-Wertes erreichen.
Die Bewertung: Die Studie misst die von den Kunden wahrgenommene Kompetenz. Fink bildet Rankings, indem er Rating-Skalen in ein Punktesystem (von 100 bis 500) umrechnet; bei geringen Abständen sind lediglich Tendenzaussagenmöglich. Die einzelnen Geschäftsfelder des Beratermarktes (wie Strategie oder Sanierung) wurden durch eine Faktorenanalyse gebündelt. Die wichtigsten Kriterien, nach denen Kunden ihre Ratgeber auswählen, wurden vorab mittels Delphi-Befragung gemeinsam mit Beratern und Kunden erhoben.
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