Montag, 19. November 2018

Geschäft wird gebündelt Deutschland-Chef von Goldman Sachs profitiert von Brexit-Plänen

Frankfurter Bankenviertel: Goldman Sachs will das kontinentaleuropäische Geschäft mit Sitz in Frankfurt bündeln

Wolfgang Fink, Deutschland-Chef von Goldman Sachs, wird voraussichtlich die Führung der Gesellschaften übernehmen, in denen die US-Investmentbank im Zuge des Brexits ihr kontinentaleuropäisches Geschäft bündeln will. Sitz soll in Frankfurt sein, wie das manager magazin in seiner jüngsten Ausgabe (Erscheinungstermin: 24. August) weiter berichtet.

Im Mittelpunkt steht dabei die Einheit, die die Deutschland-Aktivitäten steuert. Diese wird mit dem Spanien-Geschäft fusioniert und in eine Aktiengesellschaft europäischen Rechts umgewandelt, in eine sogenannte Societas Europaea (SE).

Zunächst werden Niederlassungen in Amsterdam und Stockholm an diese SE übertragen, Mailand und Warschau dürften folgen, wie das manager magazin aus Kreisen erfuhr, die mit den Plänen vertraut sind.

Goldman Sachs will auch eine Wertpapierhandelsgesellschaft in Deutschlands Finanzhauptstadt ansiedeln sowie eine Dachgesellschaft für die Einheiten, die in Frankfurt ihren Sitz haben werden. Die Leitung aller Gesellschaften soll der bisherige Vorstand des Deutschland-Geschäfts unter der Führung von Fink übernehmen.

Es sind etwa 20 Banken, die wegen des Brexits ihr Geschäft in Frankfurt ausbauen. Eine Reihe von ihnen, neben Goldman Sachs gehören die Citigroup und Nomura dazu, werden ihre kontinentaleuropäischen Aktivitäten von Frankfurt aus steuern. Geht es um die bankinternen Strukturen, baut Deutschlands Finanzhauptstadt damit ihre Stellung im Vergleich zu Konkurrenten wie Mailand und Amsterdam aus.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der September-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen.
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