Samstag, 23. Februar 2019

Todesstern-Explosion lässt Banken zittern Star Wars, Episode VII - Das Erwachen der Finanzkrise

Star Wars - Das Erwachen der Macht: Brachte die Explosion der Todessterne die galaktische Wirtschaft ins Wanken?

3. Teil: Der perfide Plan B von Imperator Palpatine

Diese Zahl ist von besonderer Bedeutung. Denn an ihr lässt sich abschätzen, welches Ausmaß das Bankensystem im Imperium, oder, wie Feinstein es nennt, der Intergalaktische Banken Clan (IGBC), haben muss.

Der Ökonom geht weiter streng wissenschaftlich vor. Am Ende seiner Analyse steht die Erkenntnis, dass die Zerstörung der Todessterne die imperiale Wirtschaft um bis zu 7 Prozent oder mehr schrumpfen lässt. Und dass der IGBC dabei in massive Schwierigkeiten gerät. Die Rebellen-Allianz, so Feinstein, müsste den Banken mit 600 Trillionen Dollar oder mehr unter die Arme greifen - Geld, dass Luke Skywalker, Han Solo und Co. selbstverständlich nicht haben.

Vor dem Hintergrund wird auch klar, weshalb im Trailer zu Episode VII, "Das Erwachen der Macht", neben Raumschiffwracks auch trostlose Landschaften und Ruinen zu sehen sind. Der Film spielt in einer Welt, die sich gerade mühsam von einer jahrzehntelangen Wirtschafts- und Finanzkrise erholt.

Klar wird zudem, weshalb Wissenschaftler Feinstein seine Studie überschrieb mit "Es ist eine Falle: Imperator Palpatines Giftpille". Der ausgebuffte Politprofi und Hinterzimmer-Intrigant Palpatine hat all das selbstverständlich vorhergesehen. Tatsächlich war es der Plan B des Imperators: Entweder die Rebellen werden mit dem zweiten Todesstern in die Knie gezwungen - oder sie müssen jahrelang unter den finanziellen und wirtschaftlichen Folgen ihres Sieges leiden.

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Anm. d. Red.: In dem Artikel hieß es ursprünglich, Zachary Feinstein sei an der Universität Washington. Das haben wir korrigiert.

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