Dienstag, 23. Oktober 2018

Steuerreform und steigende Zinsen JP Morgan fährt 8,7 Milliarden Dollar Gewinn ein

Jamie Dimon kann zufrieden sein

Die US-Großbank JP Morgan hat im ersten Quartal einen Gewinn von 8,7 Milliarden Dollar eingefahren. Im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres ist das ein Plus von 35 Prozent, die größte Wall-Street-Bank am Freitag in New York mit. Damals hatte das Institut einen Gewinn von 6,5 Milliarden Dollar gemacht.

Vorstandschef Jamie Dimon äußerte sich hochzufrieden mit dem Ergebnis: "2018 hat gut begonnen, alle unsere Geschäftsfelder haben sich gut entwickelt."

JP Morgan profitiert, wie die anderen Wall-Street-Banken auch, nicht zuletzt von der größten Steuerreform in den USA seit 30 Jahren, wodurch die Körperschaftssteuer auf 21 Prozent von 35 Prozent sinkt.

Zudem steigen die Zinsen in den USA, die Notenbank Fed dürfte nach Einschätzung von Experten auch unter dem neuen Fed-Chef Jerome Powell an ihrem Kurs der behutsamen Zinsanhebungen festhalten. Das treibt den Zinsüberschuss der Banken.

rei/Reuters

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