Dienstag, 27. September 2016

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Großbank weist Quartalsverlust aus China-Schwäche pulverisiert HSBC-Gewinn

HSBC-Zentrale in London: Erwartungen der Experten verfehlt

Europas größte Bank HSBC bekommt die Konjunkturabkühlung in China zu spüren. Der Vorsteuergewinn stieg im vergangenen Jahr lediglich um ein Prozent auf 18,87 Milliarden Dollar und verfehlte damit die Erwartungen der Experten deutlich, wie das britische Geldhaus am Montag mitteilte. Im vierten Quartal fiel sogar ein Vorsteuerverlust 858 Millionen Dollar an.

Das langsamere Wirtschaftswachstum in China erschwere das geschäftliche Umfeld, erklärte das traditionell stark auf Asien konzentrierte Institut. Es gehe aber weiter davon aus, dass die Volksrepublik den größten Beitrag zum weltweiten Wachstum leisten werde. Der Beitrag des Asien-Geschäfts zum Vorsteuergewinn stieg 2015 auf 83,5 Prozent.

HSBC hatte erst kürzlich beschlossen, die Zentrale in London zu belassen und nicht wie erwogen nach Hongkong zu verlegen. Seit Sommer fährt Bankchef Stuart Gulliver einen Sparkurs und forciert den Umbau des Konzerns. Der Manager kündigte nun an, das zum Verkauf stehende Türkei-Geschäft mangels attraktiver Gebote bei HSBC zu belassen.


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ts/Reuters/dpa

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