Mittwoch, 28. September 2016

Anlagestrategien an der Börse Jetzt schlägt die Stunde der Hedgefonds

Hedgefonds sind für viele Anleger in Europa Bösewichter, reale Wiedergänger der Filmfigur Gordon Gekko aus dem Film "Wall Street". Hedgefonds, so die landläufige Meinung, sind für Kursschwankungen verantwortlich, nehmen Unternehmen aus. Oder, um es mit Frank Müntefering zu sagen, sie führen sich wie Heuschrecken auf - sie grasen ab und ziehen weiter. Da wirkte es fast wie eine historische Gerechtigkeit, dass der Stern der Hedgefonds zuletzt zu sinken schien und jener der Exchange Traded Funds (ETF) aufging.

Mitte 2015 war die Zeit des Wachwechsels, ETF verwalteten weltweit mehr Geld als Hedgefonds. Kein Wunder - geht es an den Märkten stetig nach oben, sind ETF eine einfache Lösung. Wer einen Indexfonds kauft, profitiert von steigenden Kursen, wenn der Index steigt.

Doch nun ist alles anders. An den Börsen ist weltweit Unruhe ausgebrochen, die Gelassenheit und das Vertrauen in weiter steigende Kurse sind dahin. Und die Hedgefonds-Manager wittern Morgenluft.

Barclay Hedge protokolliert, dass Hedgefonds weltweit im ersten Quartal des Jahres 2015 rund 2, 5 Billionen Dollar verwalteten, im dritten bereits 2,7. Kein Wunder - gleich drei Faktoren spielen der Hedgefonds-Industrie in die Hände.

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