Mittwoch, 28. September 2016

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UBS-Gewinn mehr als verdoppelt Deutsche-Bank-Rivale verdient Milliarden

Unter dem Strich fast 6 Milliarden Euro Gewinn: Die Schweizer Großbank UBS hat in den einstigen Paradedisziplinen der Deutschen Bank, Investmentbanking und Vermögensverwaltung, kräftig zugelegt

Die Schweizer Großbank UBS Börsen-Chart zeigen hat 2015 trotz einer Schwäche zum Jahresende deutlich mehr verdient. Dabei profitierte der Deutsche-Bank-Konkurrent unter anderem von einem starken Geschäft in der Vermögensverwaltung und einer Erholung im Investmentbanking.

Der Vorsteuergewinn sei um 123 Prozent auf 5,5 Milliarden Franken (5 Milliarden Euro) gestiegen, teilte der Konzern am Dienstag mit. Dank Steuergutschriften fiel das Ergebnis unter dem Strich mit 6,2 (Vorjahr: 3,5) Milliarden Franken sogar noch höher aus. Mit dem Ergebnis übertraf UBS die Erwartungen der Experten leicht.

Ein Teil der Steuererlöse soll an die Aktionäre über eine Sonderdividende weitergegeben werden. Die UBS will für das vergangene Jahr insgesamt 85 (Vorjahr: 75) Rappen als Gewinnbeteiligung an die Anteilseigner auszahlen - 25 Rappen gehen dabei auf die Steuereffekte zurück.

Die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen hat dagegen im vergangenen Jahr auf ganzer Linie enttäuscht und wegen weiterer milliardenhoher Rückstellungen einen Verlust von 6,8 Milliarden Euro ausgewiesen.

Bedenklich stimmt auch, dass die Deutsche Bank in eigentlichen Kerngeschäftsbereichen wie dem Kapitalmarktgeschäft, das in der Sparte Corporate Banking & Securities (CB&S) zusammengefasst ist, drastisch an Boden verloren hat gegenüber den Wettbewerbern.

rei/dpa

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