Mittwoch, 19. September 2018

Europäischer Leitindex Deutsche Bank und Eon vor Rauswurf aus Eurostoxx 50

Deutsche Bank: Auf den Kursrutsch folgt der Rauswurf aus dem EuroStoxx 50

Kommenden Freitag wird die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. den europäischen Leitindex Eurostoxx 50 wieder neu aufstellen. Aufsteigen wird wohl der deutsche Anlagenbauer Linde, die spanische Amadeus IT Group und der Luxusgüterhersteller Kering. Ein Rauswurf aus dem Eurostoxx droht dagegen der Deutschen Bank, dem deutschen Energieversorger Eon und dem französische Baustoffhersteller Saint Gobain. Vor allem bei der Deutschen Bank ist die Lage dramatisch: Seit Jahresbeginn hat das Papier im EuroStoxx knapp 37 Prozent eingebüßt.

Der deutsche Gashersteller und Anlagenbauer Linde steht vor der Aufnahme in den EuroStoxx 50 Börsen-Chart zeigen. Die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen hingegen und der Versorger Eon Börsen-Chart zeigen werden den Eurozonen-Leitindex wohl im September verlassen müssen.

Mit ihnen wird außerdem wahrscheinlich auch der französische Baustoff-Hersteller Saint Gobain gehen. Der Börsenwert reicht nicht mehr aus. Vor allem der Aktienkurs der Deutschen Bank offenbart ein dramatisches Bild: Allein seit Jahresbeginn hat das Papier im EuroStoxx knapp 37 Prozent eingebüßt. Erst Ende Juni fiel es auf ein Rekordtief von 8,755 Euro.

Mit der spanischen Amadeus IT Group , dem Luxusgüterhersteller Kering und Linde sind laut dem Index-Experten Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg derzeit drei Nicht-Mitglieder unter den besten 40 auf der Auswahlliste zum EuroStoxx 50 platziert. Diese werden voraussichtlich die Nachfolger werden und ab Montag, 24. September, im Index vertreten sein.

Der italienischen Großbank Unicredit Börsen-Chart zeigen dürfte dagegen die Rückkehr nicht gelingen. Die Deutsche-Börse-Tochter Stoxx Ltd. gibt die Änderungen am Freitag, 31. August, nach Börsenschluss bekannt.

© manager magazin 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH