Sonntag, 26. Juni 2016

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Rückzug im Investmentbanking Wie die Deutsche Bank an Boden verliert

Risikoabbau hat Vorrang: Die Deutsche Bank muss nicht mehr zu den Top 5 gehören

Top 5 - das war einmal. Zumindest war das der Anspruch, den das alte Führungsduo Anshu Jain und Jürgen Fitschen der Deutschen Bank noch vor einem Jahr aufgab: mittelfristig zu den fünf global führenden Investmentbanken zu gehören - was bislang die führenden Wall-Street-Adressen (JPMorgan Börsen-Chart zeigen, Goldman Sachs Börsen-Chart zeigen, Morgan Stanley Börsen-Chart zeigen, Bank of America Merrill Lynch Börsen-Chart zeigen und Citigroup Börsen-Chart zeigen) unter sich ausmachen.

Jetzt steht die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen auf Platz 6, wie die vom Finanzdatenanbieter Thomson Reuters für das Jahr 2015 veröffentlichte League Table zeigt. Auf den ersten Blick not a big deal, wie man an der Wall Street sagen würde. Auf Platz 6 stand die Bank auch 2014 schon im Ranking, und in den Vorjahren kam sie nicht höher.

Allerdings hat sie ein sattes Fünftel weniger an Gebühren eingenommen. Ein so krasses Minus hat kaum ein anderes der großen Institute verbucht. Der Abstand zu den Amerikanern hat sich deutlich vergrößert, vor allem zum einstigen Rollenvorbild Goldman Sachs, die gegen den Trend mehr Geld im Investmentbanking verdienten.

Auf der anderen Seite ist der Vorsprung gegenüber den siebt- und achtplatzierten Credit Suisse Börsen-Chart zeigen und Barclays Börsen-Chart zeigen nur noch minimal. Die führenden europäischen Anbieter dampfen ihr Investmentbanking allesamt ein, aber niemand schrumpft so schnell wie die Deutsche Bank.

Besonders deutlich zeigt sich dies in den einzelnen Sparten.

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