Mittwoch, 31. August 2016

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Weniger Boni für Investmentbanker Deutsche Bank erwartet Kündigungswelle

Deutsche Bank in London: Die Konkurrenz spricht bereits gezielt Mitarbeiter an

Die Deutsche Bank rechnet einem Zeitungsbericht zufolge mit einer Kündigungswelle von Investmentbankern in London. Da die Boni für das Jahr 2015 aufgrund des Rekordverlusts drastisch gekürzt werden, wollten etliche Mitarbeiter das Geldhaus verlassen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Spitze der Bank sei entschlossen, all jene ziehen zu lassen, die nicht für weniger Geld in der Bank arbeiten wollen. Die Deutsche Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Die Deutsche Bank erwartet für 2015 einen Rekordverlust von 6,7 Milliarden Euro. So schlecht hatte sie nicht einmal auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 abgeschnitten. Bankchef John Cryan hatte bereits gewarnt, die Beschäftigten müssten sich auf Einschnitte einstellen - etwa bei den sonst so üppigen Bonuszahlungen. Anfang März will die Bank die Höhe des Bonuspools bekanntgeben.

Sobald das Geld auf dem Konto der Beschäftigten sei, rechne der Vorstand damit, dass reihenweise Kündigungen aus London eingehen, so die Zeitung. Headhunter berichteten von Anrufen abwanderungswilliger Investmentbanker. Die Konkurrenz in London spreche gezielt Mitarbeiter der Deutschen Bank an.

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ts/Reuters

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