Freitag, 29. Juli 2016

Alle Artikel und Hintergründe

Online-Vermögensverwaltung Deutsche Bank will 2015 mit Fintech-Killer starten

Zentrale der Deutschen Bank: Der Konzern reagiert auf die digitalen Herausforderer.

Die Deutsche Bank bereitet einen Fintech-Killer vor. Eine eigene Online-Vermögensverwaltung soll ab 2015 den Angriff von Startups wie Betterment, Nutmeg oder Easyfolio auf das Bankgeschäft kontern.

Die Deutsche Bank bereitet für das kommende Jahr den Start einer reinen Online-Vermögensverwaltung vor. "Wir arbeiten an einem neuen Internet-Vermögensverwalter, der noch 2015 starten könnte", sagte Baki Irmak, der bei der Tochter Deutsche Asset & Wealth Management für das Digitalgeschäft zuständig ist, dem manager magazin. Mehr in seiner Dezember-Ausgabe, die heute (21. November) erscheint.

Das Angebot soll sich an Kunden richten, die keine persönliche Beratung benötigen, sondern online eine Selbsteinschätzung abgeben und finanzielle Ziele definieren. Durch das neue Portal werden sie eine Anlagestrategie erhalten und diese mit Indexfonds (ETF) oder Investmentfonds umsetzen können. Das Entwicklungsprojekt soll im Januar 2015 dem Vorstand zur Zustimmung vorgelegt werden.

Damit reagiert der Finanzkonzern auf Start-ups wie Betterment und Wealthfront in den USA, Nutmeg in Großbritannien und Easyfolio oder Vaamo in Deutschland, die das traditionelle Bankgeschäft angreifen. Mithilfe dieser Finanzportale können Kunden schnell und günstig ein zu ihren Vorgaben passendes Vermögensdepot erstellen. Die Commerzbank-Tochter Comdirect hat bereits im Mai das Finanzportal "Bessere Geldanlage" gestartet, dessen Aufbau stark an die Fintech-Konkurrenz erinnert.

Mehr Wirtschaft aus erster Hand? Der obige Text ist nur ein minimaler Ausschnitt aus der Dezember-Ausgabe des manager magazins. Das neue Heft (und die nächste Ausgabe) können Sie hier im Vorteilsangebot bestellen. Die digitale Ausgabe ist hier für Sie verfügbar, ab Freitag liegt die Print-Ausgabe am Kiosk. Abonnenten liefern wir das frische manager magazin am Donnerstag in den Briefkasten oder elektronisch. Oder beides.

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH