Dienstag, 16. Oktober 2018

Christian Bittar muss wegen Zinsmanipulation ins Gefängnis Ex-Händler der Deutschen Bank zu langer Haftstrafe verurteilt

Christian Bittar: Ein Londoner Gericht verurteilte den Ex-Händler der Deutschen Bank zu fünf Jahren und vier Monaten Gefängnis

Im Skandal um manipulierte Zinssätze sind am Donnerstag in London mehrere Ex-Händler von Großbanken zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der ehemalige Deutsche-Bank-Händler Christian Bittar muss für fünf Jahre und vier Monate ins Gefängnis, entschied der Southwark Crown Court. Er hatte sich bereits Anfang März schuldig bekannt, den europäischen Referenzzinssatz Euribor manipuliert zu haben.

Mit den Tricksereien konnten sich Banken Millionen an Extragewinnen erschleichen - Händler hatten Aussicht auf erhebliche Bonuszahlungen. Der Franzose Bittar arbeitete bei der Deutschen Bank in London und Singapur. 2011 trennte sich das Geldhaus von ihm.

Bittar drohten bis zu zehn Jahre Gefängnis. Sein Geständnis dürfte sich strafmildernd ausgewirkt haben. Einen Teil seiner Strafe hat er bereits verbüßt.

la/dpa/reuters

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