Dienstag, 16. Oktober 2018

Bank of America mit Rekordgewinn Gewinnsprung um 30 Prozent - vierfacher Rückenwind für US-Banken

Bank of America: Die Wirtschaft boomt, die Zinsen steigen, die Steuern sinken und die steigende Volatilität belebt das Aktiengeschäft - US-Banken erleben derzeit die für die Branche beste aller Welten

Niedrigere Steuern, höhere Zinsen und ein deutliches Kreditwachstum im Zuge der boomenden US-Wirtschaft haben der Bank of America zu Jahresbeginn ein sattes Gewinnplus beschert. Im ersten Quartal 2018 legte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 30 Prozent auf den Rekordwert von 6,9 Milliarden Dollar (5,6 Mrd Euro) zu, wie das zweitgrößte US-Geldhaus am Montag mitteilte.

Die Erträge - also die gesamten Einnahmen der Bank - wuchsen um vier Prozent auf 23,1 Milliarden Dollar.

Die Zahlen übertrafen die Prognosen der Analysten, was den Aktienkurs vorbörslich etwas anschob. Die Bank legte wegen des Konjunkturbooms im Kredit- und Einlagengeschäft ordentlich zu und verdiente daran wegen gestiegener US-Zinsen besser als vor einem Jahr.

Zudem beflügelte die Nervosität an den Börsen, wo viele Anleger sich aus Furcht vor einem Handelskrieg neu positionierten, das Handelsgeschäft mit Aktien. Darüber hinaus half die Trump-Regierung der Bank durch die Senkung der US-Unternehmenssteuern von 35 auf 21 Prozent.

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